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hydrofrac de„Gute Entscheidung für Mensch und Umwelt“

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Entscheidung der Landesregierung, das umstrittene Fracking zur Förderung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten über strikte Vorgaben der Landesplanung in Nordrhein-Westfalen auszuschließen. „Das ist eine gute Entscheidung für Mensch und Umwelt“, sagte der BUND-Landesvorsitzende Holger Sticht.

Angesichts der in Kürze anstehenden Wiederaufnahme der Verhandlungen über das Fracking-Regelungspaket auf Bundesebene kommt der Entscheidung der NRW-Landesregierung eine wichtige Bedeutung zu. Die bisher bekannt gewordenen Vorschläge der Bundesregierung laufen nach Auffassung des BUND auf ein „Fracking-Ermöglichungsgesetz“ hinaus. Damit droht auch in NRW der Einsatz dieser Risiko-Technologie. Der BUND hatte deshalb schon frühzeitig an die Landesregierung appelliert, die landesrechtlichen Möglichkeiten zum Ausschluss der riskanten Fördermethode zu nutzen.

Mit der Verankerung des Fracking-Ausschlusses im Landesentwicklungsplan kommt die Landesregierung dieser BUND-Forderung nach. Am 21. September hatte bereits der Regionalrat Münster ein flächendeckendes Fracking-Verbot beschlossen.

Der BUND hofft aber auch, dass sich die Landesregierung auf Bundesebene für ein generelles gesetzliches Fracking-Verbot einsetzt. Dieses müsse auch Probebohrungen umfassen. Diese, so die BUND-Befürchtung, könnten sich ansonsten als späterer Türöffner zur Aufweichung eines Fracking-Verbotes erweisen.
Mehr Infos: www.bund-nrw.de/fracking

logo halternBürgermeister Bodo Klimpel hat zwei entscheidende Schritte unternommen, die rechtswidrige Nutzung des Halterner Stadtwappens zu untersagen. Zunächst hat er in einem Brief an die Unternehmensleitung von Facebook darauf hingewiesen, dass eine Facebook-Gruppe das städtische Wappen auf ihrer Internetseite darstelle. DieseGruppe nutzt das Stadtwappen illegalund verbreitet darunter rechtsradikales Gedankengut und verfassungsfeindliche Ziele. „Diese Inhalte missbillige ich ausdrücklich und distanziere mich in aller Deutlichkeit“, schreibt Klimpel. Daraus resultiert die Forderung des Bürgermeisters, Facebook müsse durch Löschung des Wappens auf dem Profilbild der Gruppe in seiner eigenen Zuständigkeit diese rechtswidrige Nutzung beenden. Die zweite Forderung: Das Unternehmen muss der Stadt Haltern am See den bei Facebook gemeldeten Nutzer der Seite namentlich benennen, um gerichtliche Forderungen stellen zu können. Weil der Nutzer das gesetzlich geforderte Impressum nicht führt, kann er nämlich von der Stadt Haltern am See nicht ermittelt werden. Das alles hat den Bürgermeister auch veranlasst, Strafanzeige beim Polizeipräsidium Recklinghausen zu stellen. Neben der illegalen Nutzung des Wappens der Stadt Haltern am See werden darin auch die Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen sowie die Fehlen des Impressums angezeigt.

logo halternSeit 2001 wird alljährlich der Bürgerpreis Ehrenamt der Stadt Haltern am See verliehen. Damit wird herausragendes Engagement auf sozialem Gebiet gewürdigt. Preisträger des letzten Jahres waren Alfons Gödde sowie die Brasilien-Cooperative. Auch in diesem Jahr soll wieder eine Preisverleihung stattfinden, und zwar in zeitlicher Nähe zum weltweit am 5. Dezember begangenen „Internationalen Tag des Ehrenamtes“. Bürgermeister Bodo Klimpel bittet deshalb wieder um Vorschläge von Personen oder Gruppen, die sich ehrenamtlich verdient gemacht haben. Die Vorgeschlagenen sollten in Haltern am See wohnen und sich durch Übernahme von Verantwortung für die Gestaltung einer menschlichen und solidarischen Gesellschaft für das Gemeinwohl einsetzen. Vorschlagsberechtigt sind die Einwohner der Stadt Haltern am See. Die Vorschläge sollten bis zum 9. Oktober 2015 schriftlich bei Bürgermeister Klimpel im Rathaus eingereicht werden. Eine unabhängige Jury wird anschließend die Vorschläge prüfen und die Preisträger auswählen. Die Jury setzt sich aus Vertretern von Vereinen und Verbänden der Wohlfahrtspflege, Hilfsorganisationen und Kirchen zusammen. Die Jury tagt nichtöffentlich. Der Bürgerpreis Ehrenamt ist nicht dotiert. Hier alle bisherigen Preisträger auf einem Blick:

2014: Dr. Reinhild Tuschewitzki und Dr. Gotthold Baumann
2013: Alfons Gödde sowie die Brasilien-Cooperative
2012: Jutta Voskort (Halterner Tafel) sowie Gisela Schmitt und Frau Muriel Neumeister,beide im Caritasverband
2011: Theodor Neuhaus sowie das Team der Meisterschule der Bürgerstiftung
2010: Helferteam „Urlaub ohne Koffer“ sowie Wilfried Loges
2009: Marianne Stenner sowie Rolf Behlert
2008: Hans Jürgen Rudolf sowie Carsten Holtrup & Sven Föcker (Kompetenztraining fürBehinderte)
2007: Wilhelm Haverkamp sowie Rainer Terworth (Rockbüro)
2006: Helferkreis der Kfd St. Sixtus (die Sixtusfrauen) sowie Werner Hämel
2005: Halterner Tafel sowie Ursula Braun
2004: Rentnerband Schloss Sythen sowie Meta Rentzsch
2003: Ambulanter Hospizdienst sowie Annemarie Slaby und Adolf Nowinski
2002: Maria Dammann sowie Peter Skutta
2001: Josefine Püth sowie Helga Bock

stop schildHier gehts lang

update 97888 640In vielen technischen Geräten steckt erschreckend veraltete Firmware mit fatalen Sicherheitslücken. Gefahr droht, wenn die Geräte sich vernetzen und mit dem Internet verbinden. Böswillige Angreifer können dann von außen der Feuerwehr die Lüftung abdrehen oder im Krankenhaus vernetzte Infusionspumpen in tödlichen Dosen spritzen lassen. Unternehmen und Politik müssen dringend handeln, schreibt das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 21/15.

Egal ob Fernseher, Smartphone, Waschmaschine oder Auto – alles soll sich mit dem Internet der Dinge verbinden. Aber die Firmware vieler Geräte ist so alt und unsicher, dass sie sich dafür überhaupt nicht eignet. Gefährliches Beispiel: Beim aktuellen Jeep Cherokee gelang es Angreifern, von außen ein Auto in den Graben zu lenken. Sie hatten sich über Mobilfunk in das Infotainment-System des Wagens gehackt, das zum Beispiel für das Navi-Update zuständig ist. Aber an dem System hängen auch – völlig ungesichert – das Bremssystem und die Lenkung.

„Ein Problem der Industrie besteht darin, dass sie wenig Erfahrung im Umgang mit IT-Sicherheit hat und im alten Trott Komponenten zusammensteckt, die sich bewährt haben“, sagt c’t-Redakteur Benjamin Benz: „Die Geräte wurden ursprünglich für einen anderen Zweck gemacht. Man hatte die Sicherheit damals gar nicht im Kopf. Und am Ende steht man mit einem Gesamtkonstrukt da, was keiner mehr überblickt, was keiner auch so wirklich warten kann.“ Es fehlen Wissen und Fachkräfte.

Aber aus Angst, bei Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge den Anschluss zu verlieren, ignorieren zu viele Unternehmen diese Gefahren. Selbst wenn sie dann irgendwann die Firmware überprüfen, dauert es viel zu lange, bis der Fehler gefunden und ein Update auf dem Markt ist. Daher fordert Benz ein Einschreiten der Politik. Es müsse endlich Regeln geben, die auch eine Produkthaftung für Soft- und Firmware vorsieht: „Wenn Sie sich überlegen, was jede Imbissbude an Sicherheitsauflagen erfüllen muss – nur bei der Firmware von lebenskritischen Dingen darf jeder machen, was er will.“

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