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einbruch verwuestungDrei unbekannte Männer schlugen am Freitag, 17.06.2016, gegen 21.30 Uhr, die Fensterscheibe eines Einfamilienhauses auf der Straße Am Waldrand ein. Als die Täter von einem Zeugen bemerkt wurden, flüchteten sie ohne Beute in Richtung Alter Postweg. Beschreibungen: 1. 30 Jahre alt, kräftige Statur, trug einen Afro-Look und einen schmalen Oberlippenbart. 2. 170 cm groß, dick, kurze, zur Seite gekämmte Haare, schwarz gekleidet. 3. 180 cm groß, sportliche Figur, dunkel gekleidet. Hinweise erbittet das Fachkommissariat unter Tel. 0800 2361 111.

buergerbus ahausEine weitere Hürde ist gemeistert, um in Haltern am See einen Bürgerbusbetrieb zu etablieren. Denn der Bau- und Verkehrsausschuss hat am Dienstagabend einstimmig dafür gestimmt, dass die Stadt eine Ausfallbürgschaft für mögliche Defizite übernehmen würde. Zudem spendeten Politik und Verwaltung den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, ganz besonders dem Seniorenbeirat, ein dickes Dankeschön für die seit langer Zeit geleisteten Vorarbeiten. Gerade für ältere Menschen, aber auch für Jugendliche, sei die Einrichtung des Bürgerbusses sehr wichtig, um mobiler zu werden. Die bisherigen Pläne sehen vor, dass in Haltern-Mitte drei Linien fahren, die allesamt am Kärntner Platz halten. Derzeit plant die Vestische darüber hinaus, ein neues Gesamtpaket zu schnüren, nachdem die Busse aus allen Ortsteilen an diesem Knotenpunkt halten. So können dann auch die Hullerner Bürgerinnen und Bürger zunächst mit dem Bus der Vestischen, der wahrscheinlich auch wieder im Stundentakt fahren soll, zum Kärntner Platz fahren und dann mit dem Bürgerbus an zahlreiche Stellen zu fahren, um so zum Friedhof, Einkaufen oder auch zu Ärzten zu gelangen. „Dies ist ein optimaler Start für die Menschen in allen Ortsteilen“, freut sich Baudezernent Wolfgang Kiski. Wenn auch der Rat am 16. Juni grünes Licht gibt, soll der Bürgerbusverein bald gegründet werden. Dann sollen auch die genauen Verläufe der Linien festgelegt werden, so dass auch jetzt noch Vorschläge dafür möglich sind. Schon jetzt stehen zahlreiche Freiwillige bereit, die die Bürgerbusse künftig fahren wollen oder auch im Vorstand mitarbeiten möchten. Auch dieses Engagement lobte der Ausschuss ausdrücklich.

einbruchNach Aufhebeln der Wohnungstür drangen unbekannte Täter am Sonntag, 22.05.2016, in der Zeit von 13.45 bis 14.30 Uhr, in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus auf der Straße Alter Postweg ein. Angaben zum Diebesgut liegen derzeit noch nicht vor.

aegypthen assuamAndere Länder, andere Sitten – diese Regel gilt schon lange und hat auch weiter Bestand. Um auf Reisen nicht unangenehm aufzufallen, sollte man also Bescheid wissen, welches Verhalten im jeweiligen Urlaubsland akzeptabel ist. Das Magazin Reader’s Digest gibt in seiner Juni-Ausgabe wertvolle Tipps, was man auf vier Kontinenten beachten sollte: Mitarbeiter der Schwester-Redaktionen in aller Welt verraten, welche Fettnäpfchen man wie umgeht. Zum Beispiel in dem Land, in dem die Olympischen Spiele 2016 ausgetragen werden: „In Brasilien sind die Bikinis zwar klein, aber Oben-ohne-Sonnen und Nacktbaden sind tabu“, sagt Raquel Zampil, Redaktionsleiterin der brasilianischen Ausgabe.

In Italien, einem der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, sollte man vor allem beim Essen einige Dinge beachten. Pasta gibt’s hier als Vorspeise, zum Hauptgang dann Fisch oder Fleisch. Wenn es später ans Bezahlen geht, niemals getrennte Rechnungen verlangen, hier wird vielmehr der Gesamtbetrag durch die Anzahl der Personen geteilt. Und wer noch einen Kaffee zum Abschluss möchte, sollte sich am Abend niemals einen Cappuccino bestellen – den trinkt man nur bis zur Mittagszeit, ab dann wählt man Espresso. Verteilen Sie im Nachbarland Frankreich bei der Begrüßung lieber keine dicken Schmatzer, sondern hauchen nur Luftküsse. In England gilt laut Alex Finer, Leiter des europäischen Büros von Reader’s Digest in London: In einer Warteschlange niemals vordrängeln.

Und wie sieht es außerhalb von Europa aus? In Mexiko ist es unhöflich, zu einem Treffen pünktlich zu erscheinen – tauchen Sie lieber erst eine halbe Stunde nach dem vereinbarten Termin dort auf. Wer in den USA in einen Fahrstuhl steigt, sollte die Grundregel beachten, nicht zu sprechen und nicht in die Augen der Mitfahrer zu schauen. Wird man allerdings bei einer Begegnung an einem anderen Ort gefragt: „How are you?“, darf man ruhig fröhlich drauflosplaudern. In China ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass vor allem ältere Menschen bei Tisch schlürfen, schmatzen oder sogar rülpsen – als Gast sollte man es trotzdem unterlassen.

Beim Einkaufen auf dem Markt gehört in Indien das Feilschen zum Alltag, seien Sie dabei aber vorsichtig: In manchen Regionen bedeutet Kopfschütteln nämlich Zustimmung. Japaner legen großen Wert auf Reinheit, deshalb zieht auch der Gast an der Haustür seine Schuhe aus und schlüpft in Hauspantoffeln. Aufgepasst: Für den Gang ins Bad gibt es spezielle Toilettenschlappen. Thailandreisende wiederum sollten Wutausbrüche oder Flüche tunlichst vermeiden. Dort wird der Zorn einfach weggelächelt.
Quelle: Readers Digest

netzwerkDie Verbraucherzentrale NRW teilt mit: "Wer ein privates WLAN betreibt, haftet nicht, wenn erwachsene Gäste darüber Urheberrechtsverletzungen begehen. Das hat der BGH entschieden."
Das Wichtigste in Kürze:
  • Besitzer von privaten Internetanschlüssen müssen volljährige Gäste und Mitbewohner nicht über Verbote bezüglich Filesharing belehren
  • Kinder und Jugendliche müssen hingegen vor der Nutzung belehrt werden
  • Wenn nicht mehr ermittelt werden kann, wer eine Urheberrechtsverletzung im Gast-WLAN begangen hat, kann nicht mehr pauschal der Betreiber des Netzes haftbar gemacht werden

Mit dem Urteil befreit der Bundesgerichtshof die Besitzer von privaten WLAN-Netzen von übertriebenen Haftungsrisiken. Wenn sie Gästen in ihrer Wohnung bisher Zugang zum drahtlosen Netz gewährt haben, mussten sie damit rechnen, dafür haftbar gemacht zu werden, wenn einer der Gäste über das Netz Urheberrechtsverletzungen beging – beispielsweise durch das unerlaubte Teilen von Musik, Filmen oder Spielen über Tauschbörsen. Das galt, wenn der eigentliche Rechtsverletzer nicht zu ermitteln war: Dann bekam der Besitzer des Internetanschlusses die Abmahnungen der Anwälte, wenn die Spur zur IP-Adresse seines Anschlusses führte.

Diese Art der sogenannten "Störerhaftung" hat der BGH mit seinem Urteil vom 12. Mai 2016 gekippt. Bisher galt, dass ein Gastgeber seine Gäste über die einschlägigen Verbote vorab aufklären musste, um sich aus der Haftung zu befreien. Der BGH stellte jetzt klar: Das gilt nur noch für minderjährige Gäste (und minderjährige Familienmitglieder und Mitbewohner). Den Inhaber eines Internetanschlusses, "der volljährigen Mitgliedern seiner Wohngemeinschaft, seinen volljährigen Besuchern oder Gästen" Zugang zu seinem Internetanschluss ermöglicht, treffe keine "anlasslose Belehrungs- und Überwachungspflicht".

Wenn also nicht mehr nachgewiesen werden kann, wer konkret über einen bestimmten Internetanschluss, meistens per WLAN, eine Urheberrechtsverletzung begangen hat, kann nicht mehr in jedem Fall ersatzweise der Anschlussinhaber haftbar gemacht werden.

Im konkreten Fall (Aktenzeichen I ZR 86/15) hatte ein Filmverleih geklagt, weil über den Internetanschluss einer Frau ein Film illegalerweise in einer Tauschbörse heruntergeladen worden war. Allerdings hatte die Frau während der fraglichen Zeit Besuch von Verwandten aus Australien. Laut BGH musste die Beklagte ihre Verwandten nicht belehren oder ihr Tun im Netz überwachen. Damit stellte der Bundesgerichtshof ein Urteil aus der ersten Instanz wieder her, die die Klage abgewiesen hatte. Verbraucherzentrale

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