Oestersötebier (Satire)

logo oesterstebiertransIn der vorigen Woche klingelte ganz aufgeregt Nachbar Franz an und teilte mir mit das er, mich eigentlich anrufen wollte, aber das Telefon funktioniert nicht. Dann hätte er versucht mir eine Mail zu schicken, aber auch das ging nicht und als er dann verzweifelt um sich zu beruhigen den Fernseher eingeschaltet hatte, kam  kein Bild und kein Ton, nur rauschen. Und in seiner Panik kam er dann zu mir gerannt, als er dann auch noch merkte dass sein Radio auch kein Mucks machte. Welch Katastrophe hatte uns da heimgesucht. Und dann war ja auch noch kurz vorher diese Frederike als Heimsuchung über das Dorf gestürmt. "Siechste, Oestersötebier, das haben wir nun davon, wie kann man nur eine solch wichtige Kommunikationsleitung wie diese Glasfaser, an der nun fast das ganze Dorf mit seinen 2400 Einwohner mit der Telefon, Fernseh, Rundfunk und Internetversorgung angeschlossen ist, mit einer 1400 Meter langen Glasfaserfreileitung entlang an einem Wäldchen, an das Globale Digitale Netz anbinden, das musste ja in die Hose gehen, nun stehen wir da und wir sind vom Rest der Welt ausgeschlossen", ließ Franz, in der Haustür stehend, nach Luft ringend, seinen Frust los. Er holte tief Luft, und das war für mich die Gelegenheit im beruhigend zu sagen, das dieses Szenario noch nicht eingetreten sein kann, da wir noch nicht an der Glasfaserversorgung angeschlossen sind. Noch ist alles .gut. Es muss was anderes bei dir sein. Hast du eventuell einen Stromausfall. " Aber dann könnte ich doch trotzdem noch telefonieren", antwortete er mir.. "Nein",erwiderte ich; "seitdem wir auch über das Internet telefonieren funktioniert das nicht mehr so wie zu der analogen Telefoniererei da lieferte die "Post" noch den Strom unabhängig von der örtlichen Stromversorgung mit. Und es konnte auch bei Stromausfall telefoniert werden."
Es war gut so, einmal mit Franz darüber gesprochen zu haben. Ach ja, es war wirklich nur eine Sicherung die bei ihm raus geflogen war.
Aber dennoch frage ich mich heute, wieso damals, im Zuge der ISDN- Telefonversorgung das in den Boden gelegte Kabel nicht in einem Leerrohr verlegt wurde. In dem damaligen Genehmigungsverfahren hätte dieses Leerrohr, mit entsprechenden weiteren Kapazitätsreserven zur Verpflichtung des Bauträgers gemacht werden müssen. Aber nun müssen wir wieder mit einer hochbrisanten Freileitung leben......

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransSkandale rund um das Huhn. Nun sind es die Eier mal wieder. Der Verbraucher erfährt erst so nebenbei dass es Eier gibt die mit irgendetwas belastet sind. Es stellt sich heraus das es Eier aus Holland sind die mit „Fibronil“ belastet sind. Fribonil ist ein Gift welches außerordentlich schädlich für den Menschen ist ist. Ich frage mich, wie es sein kann das ein solches Gift überhaupt an Lebensmittel und Lebensmittelerzeugenden Tieren eingesetzt werden kann und darf. Schon die Entwickler dieses Giftes müssen haben doch schon gewusst das dieses Gift nicht Lebensmittel tauglich ist. Das ist das Eine, das Andere ist, es werden potenzielle Kunden vergiftet und damit vernichten die Erzeuger sich selbst die Grundlage ihres Ertrages. Da werden Millionen von Menschen systematisch vergiftet und dies auch noch mit dem Wissen von Regierungen. Die belgische Regierung wusste schon seit Monaten von solchen vergifteten Eiern, hat aber nichts zum Schutz der Käufer unternommen, weil ja noch ermittelt wurde. Wie war das noch mit dem Atomkraftwerk? Deutsche Eier sind auch belastet. Es ist davon auszugehen, es handelt sich um einen europaweiten Skandal. Die Lebensmittelhändler reagieren sofort und vernichten die Eier die sie auf Lager haben und werden vorerst keine Eier verkaufen. Was macht die Industrie die Eier in ihren Produkten verwenden, auch sie sollten die Produktion einstellen. Das Fazit für den Verbraucher heißt nun. Keine Eier mehr im Lebensmittelhandel kaufen, sondern nur noch bei ihrem Landwirt mit freilaufenden Hofhühner, denn dort wird er sicher sein, das er gesunde Produkte ersteht. Und das Frühstücksei mit Genuss verzehren kann. Gerade die kleinen Erzeuger wissen wie sie mit ihren Kunden umzugehen haben, mit Ehrlichkeit und dem Verkauf von gesunden Lebensmittel. Übrigens, Nudeln sollte dann jeder selber herstellen. Es ist schon traurig was Menschen Ihresgleichen antun nur des schnöden Mammons wegen.

In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransDas ist unglaublich. Da hab ich gehört, das Hausbesitzer in Haltern ihren Mietern den Zugang zur Glasfaser verweigern mit dem Argument das sie das nicht brauchen, das was sie haben reicht aus. Dabei brauchen diese Hausbesitzer nichts anderes zu tun als eine Unterschrift auf einer Willenserklärung abzugeben, das sie damit einverstanden sind das Glasfaserkabel ins Haus verlegt wird. Diese Willenserklärung dem Glasfaserantrag des Mieters beigefügt und schon kommt die Glasfaser kostenlos ins Haus. Es kostet nichts weiter als diese Unterschrift. Der Antrag auf einen Glasfaseranschluss kommt ja von dem Mieter. Der Mieter geht einen 2Jahresvertrag ein und nicht der Vermieter. Der Mieter sorgt dafür das dieses Haus für die Zukunft bereit ist. Ich frage mich immer wieder, warum diese Menschen sich nicht mal bewegen und sich informieren in dem Servicepunkt in Haltern am See Rochfordstraße 1. Dort sitzen nette Menschen, die gerne ihr Wissen weiter geben, kostenlos.Hatten wir nicht Landtagswahlen. Hatten nicht alle Parteien irgendwie sich für die Zukunft ausgesprochen, egal welche Zukunft gemeint ist. Es kann doch nur vorwärts gehen, denn das Stehen bleiben an dem Punkt wo man sich befindet ist einem Rückschritt gleichzusetzen.
Ich bin ein Halterner und ich bin für die Zukunft, auch wenn sie manchmal energetische Auswüchse bringt.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransWeltweit suchen Verliebte nach einer Möglichkeit ihre Liebe auch symbolisch zu festigen. Der Ring am Finger reicht nicht mehr. Irgendjemand hatte die Idee mit den Vorhängeschlössern die im Idealfall an Brückengeländer befestigt werden und dann der Schlüssel in den Fluss, oder Bach, oder auch See versenkt werden. Dieser Brauch findet weltweit seine verliebten und zum Teil eben auch zum Ärgernis derjenigen die sich um Ordnung und Recht sorgen. Die Kölner Hohenzollernbrücke war mit so vielen Schlössern bestückt das es zu statischen Problemen kam, aber sowohl die Bahn als auch die Stadtverwaltung von Köln hatten aus touristischen Gründen davon abgesehen, die Schlösser zu entfernen. Dieser ursprünglich aus Italien kommende Brauch, stößt nun in Haltern nicht auf Gegenliebe der Brückenbesitzer, da die Schlösser, und das steht außer Frage, auch Schäden an den Brücken verursachen. Es gäbe ja Alternativen, wie sie vom Chefredakteur der Halterner Zeitung  dargestellt wurden und auch in Haltern aus der Sicht des Tourismus umgesetzt werden könnten. Am Hullerner See bietet sich eine sehr schöne Stelle an für einen solch künstlerisch gestalteter Zaun. Unterhalb der Fußgängerbrücke stehen auch passend Bänke die dann auch einladen, zu einem romantischen, träumerischen, verliebten Blick, über den See.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

logo oesterstebiertransDem Fortschritt immer hinterherrennen, bringt mich auch nicht weiter. Eines Tages standen an den Straßenrändern solche Bauzäune im Dreieck und ich dachte mir so, ob denn schon wieder Wahlen sind, aber die sind doch erst nächstes Jahr. Einige Tage später hingen an diesen Bauzäune Plakatbanner in blau, die einem den Weg in die Zukunft deutlich machten. Unten rechts in der Ecke ein Logo „ Deutsche Glasfaser“. So dachte ich mir, tolle Werbekampagne. Und dann fand ich im Postkasten auch in blau gehaltene Papiere. Ich wurde neugierig. Glasfaser war der Begriff der mich elektrisierte, da wir ja nach einem fast 10-jährigen Kampf mit der Telekom zumindest geschafft hatten, auch mit Steuergelder, eine Glasfaserleitung in unseren Ort zu bekommen. Diese Leitung ist aber nur eine Zubringerleitung, der Ort selber wird weiterhin mit Kupfer versorgt. Das bedeutet, dass die Leistung in Abhängigkeit der Nutzung steht, denn Kupfer ist nun mal dichter als Glas. Durch Kupfer quälen sich die Elektronen und durch das Glas bewegen sie sich in Lichtgeschwindigkeit und das auch bei einer Nutzung bis fast ins Unendliche. Es war schon eine Steigerung durch den Anschluss ans DSL bzw. VDSL. Aber wie das so ist im Leben. Schon flattern einige Jahre später von der Telekom Briefe ins Haus mit dem Hinweis das die Telefone und Internetverträge aufgekündigt werden und man entscheiden muss einen neuen erweiterten Vertrag mit der Telekom abzuschließen, der u.a. auch das Telefonieren über das Internet ausschließlich vorsieht. Voice over IP nennt sich das. Und was passiert. Die Leistung der Leitungen gehen rapide wieder in den Keller da alle nun die gleiche Leitung benutzen das Internet nutzen zum Surfen, Fernsehen und zum Telefonieren. Und das alles durch diese mittlerweile veralteten Kupferleitungen. Nun sitzt man wieder vor seinem Rechner und trinkt gespannt seine Tasse Kaffee und wartet darauf das sich die Seiten wieder öffnen. Oder auch das anschauen von Videos geht nicht mehr immer ohne ruckeln und das Fernsehschauen über das Internet nur zu bestimmten Tageszeiten. Der einstige Fortschritt wurde zum Rückschritt. Aber nun leuchtet ein blaues Licht am digitalen Horizont. Es soll die Glasfaser das Kupfer ersetzen und zwar bis ins Haus. Die Daten werden nicht mehr ausgebremst, sie werden uns ohne Verlust der Serverleistungen erreichen. Mein Interesse zum Glasfaseranschluss wurde noch verstärkt als dann auch noch ein Brief vom Bürgermeister kam in dem er klar legte das dieses Angebot der „Deutschen Glasfaser“ vollkommen in Ordnung ist und die Stadt dieses Projekt unterstützen wird. Aber dennoch gibt es leider noch einige Bürger die diese Entwicklung ignorieren mit der Aussage: „Brauch ich nicht, es reicht mir, dass was ich habe!“ Da kann nur drauf geantwortet werden: „Das was du hast, bleibt aber nicht!“. „Nimm das Geschenk an, der kostenlosen Anbindung an das Glasfasernetz, denn nach der Erschließung wird es wesentlich teurer!“ 40 % der Haushalte müssen bis zum 10. Dezember einen Antrag, Willenserklärung, unterschreiben damit der Ausbau beginnen kann. Sollten diese 40 % nicht erreicht werden, fallen so manche Ausbaubezirke wieder zurück in die digitale Steinzeit. Es ist auch ein Gemeinschaftsprojekt. Zum fast gleichen Preis, nur das die monatliche Rechnung von einem anderen Anbieter kommt, bekommt man mehr zukunftssichere Leistung. Es lohnt sich in diesem Fall auch an die Gemeinschaft zu denken. Übrigens, auch die Immobilie gewinnt an Wert. Es werden heute schon, dort wo Glasfaser gelegt wurde, mit dem Glasfaseranschluss geworben. Wo keine Glasfaser ist, gibt es auch wieder Leerstände von Wohnungen. Das Internet wird immer wichtiger, nicht wegen facebook, nein. Es wird über das Internet gelernt, eingekauft, Geldgeschäfte getätigt, Mit den Verwaltungen Formulare ausgetauscht, die Steuererklärung gemacht usw. Am besten ist es nicht am Bahnsteig stehen bleiben, wenn der Glasfaserzug einfährt.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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