Hullern,

  • bridge 791577 640Tatort Märchensee 1968
    Was war denn eigentlich damals am Märchensee los? Nur wenige werden sich an den traumhaft idyllischen See am Rande der Stever bei Hullern erinnern. Ein kleiner fast zu überspringender Zulauf sorgte für viele Fische in dem mit Seerosen bewachsenen Gewässer. Die Einheimischen nutzten den reichen Fischsegen, um sich einmal im Jahr daran zu bedienen. Mit einem großen Netz zogen etliche Männer bis zum Hals im Wasser quer durch den See und nahmen dann, nachdem so manche Flasche Korn geleert wurde, den  Fang in Kartoffelsäcken mit nach Hause. Wir schreiben das Jahr 1968 und lassen uns von dem Halterner Krimiautor Wolfgang Wiesmann überraschen, denn er wirft in seinem neuen Roman „Zanderblut“, die Frage auf, ob früher am Märchensee ein Mord stattgefunden hat, der allerdings nie ans Tageslicht kam. Hauptkommissarin Fey Amber von der Kripo Münster ermittelt in einer kuriosen Sache. Es werden der Polizei Beweismittel zugespielt, die auf einen Mord an einer jungen Frau vor 50 Jahren hindeuten. Bei ihren Recherchen stößt sie auf weitere Anhaltspunkte, die sie veranlassen, sich eingehend mit den Angelvereinen in Halterns Umgebung zu beschäftigen. Zwischen dem Halterner und dem Dülmener Angelverein ist ein heftiger Streit ausgebrochen, in dem beide nach unfairen Mitteln greifen, um den anderen Verein fertigzumachen. In der Kajüte am Halterner See erfährt Fey Amber vom damaligen Wirt, was sich eventuell in den 60- 70 er Jahren im alten Stevertal abgespielt haben könnte. Sie stößt dabei auf Personen, die sich im Streit der verfeindeten Vereine wortstark hervortun und entdeckt, dass einige von ihnen eine zweifelhafte Vergangenheit haben. Wiesmann nimmt seine Leser mit durch ein Haltern, das sie aus der Gegenwart kennen, erlaubt aber auch Einblicke, die tief in die Vergangenheit reichen. Mit scheinbar unbegrenzter Fantasie lässt er nebenbei eine Hundertschaft in einem Entführungsfall in Halterns Innenstadt auflaufen und erzählt uns von Professor Waszlav von der Uni Münster. Er wird von Fey Amber engagiert, um ihren ausgefallenen Ermittlungsmethoden mit einer lebensgroßen Puppe, die der jungen Frau von damals nachempfunden wurde, unter die Arme zu greifen. Wir dürfen hoffen, dass alles reine Fiktion ist, oder war die Sache mit dem Mord von 1968 doch nicht nur aus der Luft gegriffen? Freuen Sie sich auf eine spannende Lektüre mit viel Halterner Herz. Das Buch ist im OCM Verlag Dortmund erschienen und im Buchhandel erhältlich. Foto: Karolina Grabowska / Pixabay

  • straßenpfeilIm Auftrag des Landesbetriebs Straßenbau NRW erfolgen ab Montag, 3. September, umfangreiche Fahrbahndeckensanierung auf der Hullerner Straße, B 58. Hierzu ist eine etwa vierwöchige Vollsperrung der B 58 erforderlich. Die Sperrung wird in Fahrtrichtung Lüdinghausen nach der Einmündung zur Hauptstraße (Ortseingang Hullern) bis Ortseingang Seppenrade eingerichtet sein. Eine Umleitung ist für beide Fahrtrichtungen über die K 26 - K 9 und damit über Olfen bis Seppenrade ausgewiesen. Nachfolgende Arbeiten im Randbereich der Straße oder Arbeiten, die während des fließenden Verkehrs möglich sind, werden mit Hilfe einzelner Sperrungen, meist mit Ampelsteuerung, ausgeführt. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis etwa Mitte Oktober andauern. Foto: Jos Didier  / Pixabay

  • pfeil doppelDie ursprünglich für den 3. September angekündigte umfangreiche Fahrbahndeckensanierung auf der Hullerner Straße, B 58, soll nun am Montag, 15. Oktober beginnen. Etwa sechs Wochen lang, so der Landesbetrieb Straßen NRW, wird deshalb eine Vollsperrung der B 58 erforderlich sein. Eine großräumige Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Die Baustrecke beginnt etwa 300 Meter westlich von Hullern und endet nach knapp 3,4 Kilometern Länge in Höhe der Steverbrücke. Die alte Fahrbahndecke wird abgefräst und durch einen sogenannten Splittmastixasphalt ersetzt. Die Straße hat in den letzten Jahren den zunehmenden Belastungen nachgegeben. Vermehrte Deckenschäden wie die Fahrbahnunebenheiten und Schlaglöcher machen eine Instandsetzung notwendig. Zusätzlich laufen noch umfangreiche Arbeiten wie die Erneuerung von Verkehrsschildern, Schutzplanken und die Sanierung der Brücke über die Stever. Zeitgleich wird auch der seitenbegleitende Geh-/Radweg saniert. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme in Höhe von einer Million Euro werden vom Bund getragen, erklärt Straßen NRW.

  • computertreffgruppe 2018 690Nach dem Ende der DSL-Diaspora in Hullern ergab sich durch viele im Rahmen der KfD-Frühstücke  geführten Gespräche mit älteren Mitbürgern der Eindruck, dass es hinsichtlich des Einsatzes und Gebrauchs von IT-Geräten sowie des Zugangs zum Internet deutliche Wissenslücken gab. Eine Reihe von Frühstücksteilnehmern und –teilnehmerinnen überzeugte daher Klaus Büttner, ein ebenfalls regelmäßiger Frühstücksgast, dem abzuhelfen und regelmäßige Computer-Treffen durchzuführen. Nachdem  die von der Gemeinde St. Andreas im Hullerner Pfarrheim dafür zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten mit WLAN ausgestattet waren, konnte es am 22. Mai 2014 schließlich los gehen. Kurz nach dem Beginn stieß dann Siegmar Schmidt dazu. Da sich sehr schnell heraus stellte, dass das parallele Arbeiten sowohl mit Laptop wie auch Tablet- und Smartphone-Besitzern ineffizient war, wurde die Gruppe aufgeteilt: Klaus Büttner übernahm die Moderation der Tablet- und Smartphone-Benutzer und Siegmar Schmidt kümmerte sich um die Laptop-User. Für Erfrischungen beider Gruppen haben von Anfang an Wilma Plucinski und Elisabeth Weber gesorgt. Unterstützt werden die beiden Moderatoren seit geraumer Zeit zusätzlich von Rolf Golubski, Maria Schmidt und Annegret Weiher. Der Hullerner Computer-Treff besteht seit mehr als vier Jahren. Abgesehen von einigen wenigen Fluktuationen hat sich in beiden Gruppen ein Teilnehmerstamm gebildet, der an fast allen Treffen (1. und 3. Mittwoch im Monat von 9.45 bis 12 Uhr) teilnimmt. Durchschnittlich treffen sich in der Tablet-Gruppe etwa 12 und bei den Laptoppern 15 Personen. Dabei stammen die Teilnehmer aus verschiedenen Orten der Region. Der Einzugsbereich des Computer-Treffs reicht von Lippramsdorf bis Selm, wovon selbst die Protagonisten der Veranstaltung überrascht sind. Im Gegensatz zu den Anfängen werden neuerdings die zu behandelnden Themen nicht mehr von den Moderatoren, sondern vielmehr von den Teilnehmern selbst vorgegeben. Damit wird gewährleistet, dass tatsächlich die Themenkreise und Probleme behandelt werden, welche die Teilnehmern aktuell beschäftigenden. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass sich das Arbeiten bei den Laptop- und Tabletbesitzer von der Vorgehensweise deutlich unterscheidet, was auch Grund für die räumliche Trennung der beiden Gruppen war. Während sich die Tabletbesitzer fast ausschließlich mit tagesaktuellen Problemen beschäftigen, liegt der Schwerpunkt der Laptop-Gruppe doch eher beim Kennenlernen von und dem Umgang mit Programmen wie Word und Excel sowie dem Einsatz von Browsern und E-Mail-Programmen. Der andauernde gute Besuch der Treffen mag ein Zeichen dafür sein, dass das Orga-Team mit diesem Konzept auf dem richtigen Weg ist. Als der ComputerTreff in Hullern etwa zweieinhalb Jahre bestand, wurde vom Seniorenbeirat der Stadt Haltern am See angefragt, ob sich Klaus Büttner und Siegmar Schmidt vorstellen könnten, auch in Haltern Mitte eine derartige Veranstaltung zu leiten. Eine ganze Reihe von älteren Mitbürgern habe sich mit einem derartigen Wunsch an den Seniorenbeirat gewandt. Büttner und Schmidt sagten umgehend zu, doch erwies es sich in den Folgemonaten als außerordentlich schwierig, passende mit WLAN ausgestattete Räumlichkeiten zu finden. Diesbezügliche Anfragen bei den Kirchengemeinden und der Stadt Haltern führten zu abschlägigen Bescheiden oder aber zu Zusagen, die mit derart hohen bürokratischen Hürden versehen waren, dass Büttner und Schmidt dankend ablehnten. Schließlich wurde man auf den Hinweis einer potentiellen Teilnehmerin hin im ASB Seniorenzentrum Kahrstege fündig. Dessen Leiterin, Frau Tuschmann, war von der Idee, älteren Mitbürgern die digitale Welt näher zu bringen, begeistert. Auf ihre Initiative hin wurde das Seniorenzentrum mit dem erforderlichen WLAN ausgestattet. Der Startschuss fiel schließlich am 22. Mai 2017. Seither trifft sich dort an jedem 1. und 3. Montag im Monat von 9:45 bis 11:30 Uhr analog zu Hullern eine Tablet / Smartphone- und eine Laptopgruppe. Die Vorgehensweise in beiden Gruppen ist mit der in Hullern identisch. Abschließend ist zu sagen, dass beide Veranstaltungen allen Interessenten offen stehen. Das biologische Alter der Teilnehmer ist völlig unwichtig. Derzeit finden sich in den Gruppen 50- wie auch 80-Jährige. Auffallend ist jedoch, dass vor allem in Haltern der Frauenanteil deutlich überwiegt. Eine durchaus überraschende Tatsache. Vorkenntnisse mit Rechnern sind nicht erforderlich, wenngleich hilfreich. Viel wichtiger ist hingegen eine weiterhin bestehende Neugierde und der Wille, die digitale Welt (besser) kennen zu lernen und den Gebrauch der dazu erforderlichen Werkzeuge zu üben. Anfang 2017 wurde der ComputerTreff um das Reparatur-Café (RepCaf für Computerprobleme) erweitert. Dieser Schritt war erforderlich geworden, da die Zahl der Hard- und Softwareprobleme und der für deren Lösung erforderliche Zeitaufwand den Rahmen der ComputerTreff-Sitzungen sprengte. Das RepCaf ist an jedem 1. Montag im Monat (ausgenommen Feiertage) von 17 bis 19 Uhr im Hullerner Pfarrheim geöffnet. Interessenten, die Schwierigkeiten mit ihren Geräten (Laptops, Tablets, Smartphones und Drucker), dem Betriebssystem oder mit anderen Programmen haben, können sich hier Rat holen oder sich Hilfe zur Selbsthilfe geben lassen. Dazu müssen die betreffenden Geräte mit ins Pfarrheim gebracht werden. Besonders hartnäckige Fälle behandeln Klaus Büttner und Siegmar Schmidt aber auch privat. Überarbeitet am 20.9.2018

  • weihnachtsbaum 2017Am Freitag, den 30.11.2018 ab 18 Uhr, lädt die „Rentnerband des Heimat und Schützenvereins Hullern zum Aufstellen eines Weihnachtbaumes auf dem Dorfplatz in Hullern ein. Wie in den Jahren zuvor wird die Rentnerband  den Dorfplatz gemütlich herrichten. Nach dem aufstellen und Schmücken des Baumes werden besinnliche Advents- und Weihnachtlieder gesungen, um sich so auf die Vorweihnachtszeit einzustimmen. Das Blasorchester Hullern unterstützt dabei. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es werden Spezialitäten vom Grill angeboten, Die Versorgung mit Getränken, insbesondere Glühwein, ist ebenfalls sichergestellt. Durch den Aufbau von Zelten und offen Feuerstellen sind die Besucher vor Regen und Kälte geschützt. Wie in den Jahren zuvor wird der II. Zug des Heimat und Schützenvereins auch in diesem Jahr Weihnachtssterne für bedürftige Kinder im Ortsteil Hullern anbieten.  Diese Weihnachtssterne in den Farben Gold, Silber und Rot werden zuvor am Weihnachtsbaum aufgehangen. Ein goldener Stern bedeutet einen Weihnachtswunsch eines Kindes. Hierfür schreibt das Kind sein Alter, sein Geschlecht und den Weihnachtswunsch bis ca. 20 Euro auf den Stern. Wenn ein „Sternpate“ einem Kind einen Weihnachtswunsch erfüllen möchte, nimmt er einen Stern vom Weihnachtsbaum, trägt sich in eine Geschenkliste ein, besorgt dieses Geschenk und übergibt dieses dann Frau Magret Brathe von der Caritas in Hullern (Hauptstrasse 35). Frau Brathe leitet dann die Geschenke an die bedürftigen Kinder kurz vor Weihnachten weiter.  Der goldene Weihnachtsstern verbleibt als Erinnerung bei dem jeweiligen Geschenkspender. Die Sterne in Silber und Rot werden wie im letzten Jahr für eine kleine „Spende“ von 5  bzw. 10 Euro verkauft. Dieser Erlös geht ebenfalls an Frau Brathe von der Caritas für eventuelle Ausflüge oder dringend benötigte Schulmittel für die bedürftigen Kinder. Alle Hullerner Bürger und Interessierte  sind herzlich zu  diesem besinnlichen Abend unter dem Weihnachtsbaum eingeladen.   Foto: Archiv Klaus Büttner

  • b58 14112018Wie gerade eben die Straßen NRW mitteilt, wird die Vollsperrung der B58 am 16.11.2018 bis zum frühen Nachmittag aufgehoben. Weiterhin teilt der Landesbetrieb mit, dass im Anschluss noch weitere Arbeiten zu erfolgen haben, welche aber keine Vollsperrung erfordern. Diese Arbeiten finden voraussichtlich bis zum 26.11.2018 statt, wobei Absperrungen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs eingerichtet werden. Ergänzend teilt uns Straßen NRW mit das die Sperrung am Freitag den 16.11.2018 um 10 Uhr aufgehoben wird.

  • oesterstebiertransDenkmalschutz verhindert den neuen Aufbau eines Hauses welches bis auf die Grundmauern abgebrannt ist.
    Da gibt es in Hessen den Vorfall das im Jahre 2013 eine Gaststätte "Klosterschänke" bis auf die Grundmauern abgebrannt war. Die Besitzer wurden gerade noch von der Feuerwehr gerettet. Am nächsten Tag stand die Familie vor dem Nichts. Aber trotzdem hatte sie sich vorgenommen dieses Haus wieder aufzubauen, und im dem Sinne des Vergangenen wieder zu betreiben.
    Aber die Stadt verhinderte dies, da natürlich die Besitzer diese Gaststätte nach den neuesten Erkenntnissen wieder aufbauen wollen. Dies entsprach aber laut Bauamt der Stadt nicht dem Denkmalschutz. Bleibt die Frage, was denn noch Schutzwürde ist. Ein Gebäude welches da liegt in Schutt und Asche, ohne jeglichen Nutzen. Alles sehr fragwürdig. Ich stelle mir vor der Seestern wäre ein denkmalgeschütztes Haus, was ja nicht so abwegig wäre, denn wenn noch länger gewartet wird, mit dem Abriss der Ruine, dann wird dieses, mittlerweile antike Stück Gemäuer, doch noch unter Denkmalschutz gestellt. Wie war das mit dem Versprechen der Inhabergesellschaft gegenüber der Stadt: "Wir werden zeitnah die Ruine abreißen!". Das war Anfang 2014. Wir schreiben Anfang 2015. Die nächste zeitnahe Zeit hat begonnen. Wie lange geht das Spielchen schon.........?
    In alter Freundschaft, euer Oestersötebier
  • straßenpfeil untenDer Baustart für die Sanierungsarbeiten auf der B 58 in Hullern verzögert sich. Das erklärte die Straßen NRW-Regionalniederlassung Münsterland am Dienstagnachmittag. „Sobald alle technischen Abstimmungen erledigt sind, können die Arbeiten starten“, heißt es in der Erklärung. Wenn der genaue Baubeginn feststeht, wolle man darüber informieren. Erst am vergangenen Donnerstagnachmittag hatte die Behörde erklärt, der Baustart solle am Montag, 3. September, erfolgen. Daraus wurde nichts. Nun wird noch kein neuer Termin genannt. Laut Straßen NRW beginnt die Baustrecke etwa 300 Meter westlich von Hullern und endet nach knapp 3,4 Kilometern Länge in Höhe der Steverbrücke. Die alte Fahrbahndecke wird abgefräst und durch einen sogenannten Splittmastixasphalt ersetzt. Die Straße hat in den letzten Jahren den zunehmenden Belastungen nachgegeben. Vermehrte Deckenschäden wie die Fahrbahnunebenheiten und Schlaglöcher machen eine Instandsetzung notwendig. Der parallel laufende Radweg entlang der Hullerner Straße wird ebenfalls instandgesetzt. Zusätzlich laufen noch umfangreiche Arbeiten wie die Erneuerung von Verkehrsschildern, Schutzplanken und die Sanierung der Brücke über die Stever. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der Bundesstraße ausgeführt. Eine großräumige Umleitungsstrecke wird ausgeschildert. Die Gesamtkosten für die Baumaßnahme in Höhe von einer Million Euro werden vom Bund getragen.

  • plastikmuell seeDas Meer ist heute einer Vielzahl von Bedrohungen ausgesetzt. Eine davon ist die Verschmutzung durch Plastikmüll. Kunststoff findet sich in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen. Je kleiner es ist, desto höher ist die Anzahl der betroffenen Tiere, die es mit ihrer Nahrung aufnehmen. Als Mikroplastik werden feste und unlösliche synthetische Polymere (Kunststoffe) bezeichnet, die kleiner als fünf Millimeter sind. Kunststoffe werden in einer Vielzahl von Kosmetikprodukten verwendet: u.a. als Schleifmittel, Bindemittel, Füllmittel und Filmbildner. Zum einem partikulär, als Mikroplastik, aber auch in flüssiger Form. Dieser Einkaufsratgeber führt unlösliche, in Wasser quellbare und z.T. lösliche synthetische Polymere in Kosmetika auf. Die Kunststoffe aus den Kosmetikprodukten gelangen durch das Abwasser zu den lokalen Kläranlagen. Diese können sie meist nicht ausreichend aus dem Abwasser herausfiltern. So gelangen Mikroplastik und andere Kunststoffe aus den Abwässern in die Umwelt und unsere Gewässer. Für die Verbraucher*innen ist es schwierig bis nahezu unmöglich herauszufinden, in welcher Form und Größe der Kunststoff in dem Produkt vorliegt, da es leider keinerlei Transparenz durch Kennzeichnungen gibt. Plastik wirkt in der Umwelt wie ein „Magnet“ für Schadstoffe, die Schadstoffkonzentration an dem Mikoplastik ist oft hundertmal höher als im Meerwasser. Dies geschieht aufgrund der physikalischen und chemischen Eigenschaften des Kunststoffs. Zum anderen enthält der Kunststoff bereits Chemikalien, die während der Produktion hinzugefügt werden. Wenn Tiere diese Mikroplastikpartikel fressen, nehmen sie auch die Schadstoffe mit auf.

     Kunststoff  Abkürzung
     Polyethylen  PE
     Polypropylen  PP
     Polyethylenterephthalat  PET
     Nylon-12  Nylon-12
     Nylon-6  Nylon-6
     Polyurethan  PUR
    Acrylates Copolymer AC
    Acrylates Crosspolymer ACS
    Polyacryla PA
    Polymethylmethacrylat PMMA
    Polystyren PS
    Polyquaternium-7 PQ

    Im BUND-Einkaufsratgeber finden Sie Produkte, deren Inhaltsstoffe einen oder mehrere der beschriebenen Kunststoffe enthalten. Oft ist es nur schwer zu erkennen, ob ein Produkt einen solchen Stoff enthält. Der BUND hat daher diesen Einkaufsführer erstellt. Sie haben einen Kosmetikartikel entdeckt, der einen der hier aufgeführten Stoffe enthält, aber nicht auf unserer Produktliste zu finden ist? Auf www.bund.net/mikroplastik können Sie dem BUND Ergänzungen der Produktliste melden. Quelle in Teilen: www.bund.net

  • zucker 90gZucker 90g / Foto ©Klaus BüttnerEs ist schon erstaunlich, das sich der Verbraucher nicht unbedingt auf die Aussagen der EU verlassen kann, oder auch sollte. Es ist auch erstaunlich wie stark die Lobbysten einfluss haben auf Gesetze, Entscheidungen und Regeln, die meistens nicht im Sinne des Bürgers sind, sondern nur die Interessen der Industrie und dessen Anhang sind. Es ist verwunderlich, das diese Vertreter der Industriellen-Macht schleißlich auch Menschen sind und teilnehmen an dem Leben auf der Erde und eigentlich bemüht sein sollten das dieses Umfeld "Erde" erhaltenswert ist und die Menschen gepflegt werden sollten, denn sie sind es schließlich die ja auch für den Gewinn und die positiven Ergebnisse der Bilanzen sorgen. Und so verwundert es nicht das diese nachfolgende Empfehlung von der EU gegeben wird wie in einem Artikel der "foodwatch" zu lesen ist:

    Der menschliche Körper ist nicht auf die Aufnahme von Zucker angewiesen, er bildet ihn aus Kohlenhydraten selbst. Die EU macht es dennoch möglich, dass Lebensmittelhersteller einem Erwachsenen die Aufnahme von 90 Gramm Zucker am Tag als "empfohlene Tageszufuhr" oder "Richtwert" auf den Verpackungen empfehlen. Der Wert kommt jedoch nicht etwa von der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA oder anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, sondern direkt vom europäischen Lobbyverband der Lebensmittelindustrie, damals unter dem Namen CIAA: Die EU hat ihn einfach ins Gesetz geschrieben. Ein Antrag, die Werte wissenschaftlich erst einmal überprüfen zu lassen, fand im Europaparlament 2011 keine Mehrheit.


     

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