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bundesstrasseBild von Jiří Rotrekl auf PixabayBewohner aus Overrath, das ist die Siedlung am Heimingshof, stehen mit der B58 auf "Kriegsfuß. Das Überqueren gleicht einem Abenteuer, und es besteht immer wieder die Gefahr das dieses Abenteuer tödlich endet. Soweit sollte es aber nicht kommen, daher ist ein Brief an Bürgermeister Bodo Klimpel und an Stassen NRW  verschickt worden, der in aller Deutlichkeit auf die Gefahren und auf die derzeitigenden Verhältnisse der Verkehrssituation hinweist:

".......ebenfalls mit meiner Familie in der Siedlung Overrath (am Heimingshof) wohnend, sind mein Sohn sowie dessen Cousin und Freunde im Kreuzungsbereich Hullener Str. / An der Stever beinahe in einem Verkehrsunfall verwickelt worden; sprich angefahren, schlimmstenfalls überfahren, worden.
Aus der Einmündung kommend wollten diese die B58 überqueren: der links abbiegende Autofahrer winkte ihn herüber, beachtete aber den rückwärtigen Verkehr nicht. Es ist noch einmal gut gegangen -mit Gewissheit wie schon öfters in diesem Bereich-.
Mit großer Wahrscheinlichkeit gab es in der Vergangenheit schon Diskussion oder Anträge um einen Fußgängerüberweg, daher bitte auch ich (im Namen meiner Familie und allen Radfahrern und Fußgängern) um Errichtung einer Fußgängerampel in diesem oben genannten Bereich zur Gewährleistung der Sicherheit aller Beteiligten.

Aus meiner Sicht existieren in dem Bereich mehrere Faktoren, die ein Überqueren der B 58 von Fußgängern -mit Rad/ohne Rad, oder ähnlichem- in diesem Bereich ausgesprochen gefährlich erscheinen lassen:

1)
Aus westlicher Richtung kommend besteht eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 70 km/h. Man befährt ein dichtes Waldstück, das unmittelbar am Aalweg endet, ca. 200 m weiter, kurz hinter der Einmündung An der Stever wird eine Geschwindigkeit von 100 km/h freigegeben.
In der Folge bedeutet das, dass die aus dem Westen kommenden Auto- und besonders Motorradfahrer in Sichtweite des 100 km/h Schildes schon beschleunigen, während die aus Osten kommenden Verkehrsteilnehmer häufig von 100 km/h noch nicht auf 70km/h herunter gebremst haben. Damit werden aus unserer aller Sicht in diesem Bereich täglich höhere Geschwindigkeiten gefahren als die vorgeschriebenen 70 km/h. Eine Anwohnerbefragung würde dies mit Sicherheit deutlich bestätigen!
Hinzu kommt, und das erschwerend- dass in beiden Richtungen keine Beleuchtung vorhanden ist, weder Straßen-, Fußgänger oder der Radweg sind beleuchtet.

Dazu fand ich folgendes im Internet:
... Der entscheidende Punkt ist aber, dass Sie bei einer unklaren Verkehrslage nicht mehr überholen dürfen. Das regelt § 5 Abs. 3 der StVO:

Kommt es zu einem Unfall, welcher anschließend per Gericht verhandelt wird, greifen die Richter oftmals auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf aus 2005 (Aktenzeichen I-1 U 175/07) zurück. Darin heißt es sinngemäß, dass es sich um eine unklare Verkehrslage handelt, wenn der Fahrer, der überholen möchte, nicht abschätzen kann, ob der Überholvorgang ohne Gefährdung anderer Fahrer erfolgen kann.

Er kann also nicht sehen, ob andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, wenn er mit seinem Pkw überholt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn:

  • ein Ihnen vorausfahrendes Fahrzeug durch dessen Größe Ihre Sicht auf die Straße behindert
  • ein Auto oder ein anderes Hindernis am Fahrbahnrand stehen
  • schlechte Sicht- oder Beleuchtungsverhältnisse herrschen
  • eine Kolonne vor Ihnen fährt


Somit wäre hier im umschriebenen Bereich der B 58 eine längst überfällige Diskussion über ein grundsätzliches Überholverbot nötig und positiv zu entscheiden!


2)
Zwischen dem Aalweg und An der Stever befindet sich auf beiden Seiten eine Bushaltestelle (welche theoretisch von den Hullernern Grundschülern aus der Siedlung tgl. genutzt werden könnte; dies aber durch Ausschluss der Gefährdung kaum möglich ist).
Die Menschen, die mit dem Bus aus Haltern kommen und in die Siedlung am Overrath wollen, müssen an dieser Stelle die Straße überqueren. Hier ist besonders der Blick Richtung Westen, also in den Wald hinein, schwierig. Bei bestimmten Lichtverhältnissen sind Motorradfahrer mit einer schmalen Silhouette oder Autos (welche oftmals ohne Licht unterwegs sind) schlecht sicht- und deren Geschwindigkeit schwer einschätzbar; für Schulkinder noch viel schwieriger. Entlang der B 58 existiert auf südlicher Seite ein Fahrradweg. Neben den Bewohnern der Siedlung am Overrath überqueren Ausflügler, die zur Gaststätte Heimingshof oder dem Hullerner Stausee wollen, an dieser Stelle bevorzugt und ohne Überquerungshilfe die B 58. Die Situation spitzt sich vor allen Dingen an Wochenenden oder Feiertagen zu, wenn mit steigenden Temperaturen sowohl die Anzahl von Fußgängern und Fahrradfahrern, als auch die der Auto- und Motorradfahrer auf der B 58 stark zunimmt, teilweise sogar überhand nimmt. Auch hier ist nochmals zu erwähnen, dass in beiden Richtungen keine Beleuchtung vorhanden ist, weder Straßen-, Fußgänger oder der Radweg sind beleuchtet.

Bei Nachdenklichkeit über die Situation auf der B 58 stieß ich im Internet auf den § 25 Fußgänger (VwV-StVO):
"Die Sicherung des Fußgängers beim Überqueren der Fahrbahn ist eine der vornehmsten Aufgaben der Straßenverkehrsbehörden und der Polizei. Es bedarf laufender Beobachtungen, ob die hierfür verwendeten Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen den Gegebenheiten des Verkehrs entsprechen und ob weitere Maßnahmen sich als notwendig erweisen."

3)
Außerdem ist zu erwähnen, dass folgende Straßen (neben der B 58) keine Straßen-Beleuchtung aufweisen und es den Menschen, allen voran der schulpflichtigen Kindern, somit nochmals gefährdend erschwert wird, überhaupt erstmal die B 58 zu erreichen, bevor diese noch überquert werden muss; und das auf einer Länge von bis zu 1.500 Metern (im Durchschnitt 18 Minuten Fußweg für einen Erwachsenen):

  • Karpfenweg (allgemein sehr schlechter Zustand)
  • An der Stever
  • Aalweg
  • Forellenweg
  • Im Greinenkamp

Ich bitte diese Punkte (Ampel - Überholverbot/Geschwindigkeitsbegrenzung und Beleuchtung) zu überdenken.........."

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