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breitbandausbauFoto: Anne Verschraagen / PixabayDer Breitbandausbau kann weiter forciert werden. Um das zu realisieren, haben nun die Bürgermeister der kreisangehörigen Städte beim Kreis Recklinghausen sowie Vertreter der Deutschen Telekom und Gelsennet die notwendigen Verträge unterschrieben, so dass die so genannten „weißen Flecken“ auch mit dem schnellen Internet versehen werden können. Insgesamt bedeutet dies im Kreisgebiet für rund 10.000 Haushalte, 1.300 Unternehmen und 208 Schulen, dass auch sie diese Anschlüsse erhalten. „Nach den vielen Monaten mit Planung, Antragstellung und der EU-weiten Ausschreibung können wir jetzt mit der Umsetzung starten. Das war ein starkes Gemeinschaftswerk und ist eine gute Nachricht für die ganze Region“, sagt Landrat Cay Süberkrüb. Das Kreisgebiet ist in zwei Fördergebiete mit jeweils zwei Losen aufgeteilt. Das Los Nord 2 umfasst die Städte Haltern am See, Oer-Erkenschwick und Marl mit 2.993 Privathaushalten, 498 Unternehmen und 39 Schulen. Derzeit laufen Feinplanungen, in denen das Netz in Bauabschnitte aufgeteilt wird, die endgültigen Leitungstrassen festgelegt und die dazugehörigen Baugenehmigungen eingeholt werden. Die konkreten Ausbautermine für die Bauabschnitte können erst nach Abschluss dieser Feinplanung endgültig festgelegt werden. Der Kreis Recklinghausen hat im Jahr 2017 mit allen zehn kreisangehörigen einen Kooperationsvertrag zum geförderten Breitbandausbau im gesamten Kreisgebiet geschlossen. Er hat infolge dessen Fördermittel beim Bund und beim Land NRW beantragt und 68,35 Millionen Euro bewilligt bekommen. Ziel ist es, ein sog. NGA-Netz, also ein breitbandiges Netz auf Niveau Next-GenerationAccess ausbauen und betreiben zu lassen. Für die Stadt Haltern am See bedeutet dies, dass nach dem nun ermöglichten Ausbau der allergrößte Teil der Haushalte und Unternehmen einen schnellen und leistungsfähigen Internetanschluss erhalten wird. Aufgrund der nun umzusetzenden Förderung werden in Haltern am See diese „weißen Flecken“ beseitigt. Das heißt, hier wird voraussichtlich noch in diesem Jahr mit dem Breitbandausbau begonnen. Neben Siedlungsbereichen wie z.B. Overrath, Uphusen, Eppendorf und Mersch profitieren auch zahlreiche vereinzelte Wohnhäuser und Gewerbebetriebe im Außenbereich. Unter der Adresse www.kreis-re.de/breitband werden ab Mitte März Informationen zu den wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit dem geförderten Ausbau zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig verhehlt Bürgermeister Bodo Klimpel nicht, dass es dann immer noch einzelne Häuser geben wird, die in den bisherigen Planungen noch nicht berücksichtigt sind. „Hier werden wir uns jeden Einzelfall anhören und mit den betroffenen Personen und den Telekommunikationsunternehmen nach Lösungen suchen.“ Einen für ihn auch entscheidenden Anspruch konnte Klimpel bereits realisieren: Die Halterner Schulen sind sogar schon jetzt angeschlossen. Derzeit fehlt nur noch die Silverbergschule, die in den nächsten Wochen fertig wird.
Fazit:
Bleibt die Frage ob dieser zusätzliche Ausbau durch die Deutsche Telekom und Gelsennet, der ja dann paralle zu derzeitigen Glasfaserausbau stattfinden wird, in Vectorintechnik oder reiner Glasfasertechnik durchgeführt wird. Besonders die sogenannten weißen Flecken in Haltern am See sind diesbezüglich betroffen, da ja an diesen Gebieten bereits eine Glasfaserleitung in unmittelbarer Nähe vorbei geführt wird.

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