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juergen niehues abschied

Hans-Jürgen Niehues wurde 1951 als Sohn von Heinrich und Änne Niehues geboren (genannt: Harz Kasper sien suone). Im Jahre 1969 trat Hans-Jürgen dem Schüt­zenverein bei und wurde gleich bei den Gre­nadieren aufgenommen. Wie konnte das auch anders sein, genossen doch seine Brüder Egon und Bernd als alte Hasen bei den Grenis großes Vertrauen. Dieses auf ihn übertragene Vertrauen lastete schwer auf Hans-Jürgens Schultern. So kam es dann ab und zu vor allem beim Schanzenstürmen zu übereifrigen Aktionen, unter denen seine mit stürmenden Grenis und auch die Zuschauer zu leiden hatten. Drohende Vergeltungsaktionen verstand er immer rechtzeitig durch ein unschul­diges Lächeln und sonstige Friedensangebote abzuwenden. Nur Insider wussten dieses Lächeln richtig zu deuten, denn die nächste Attacke würde nicht lange auf sich warten lassen. Auf der Jahreshauptversammlung am 7.11.1993 standen bei den Vorstands­wahlen von den drei Beisitzern Willi Suntrup und Theo Niehues nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Für einen dieser zwei altgedienten Vorstands­mitglieder wählte die Versammlung Hans-Jürgen Niehues als neuen Beisitzer in den Vorstand. Seine erste Aufgabe bestand darin, mit dem Beisitzerkollegen Klaus Büttner die vereinseigenen Sachwerte zu erfassen und zu dokumentieren. Diese Testaufgabe erledigte Hans-Jürgen erwartungsgemäß zur Zufriedenheit seiner Vorstandskollegen und hatte sich somit für gewichtigere Aufgaben qualifiziert. Im Jahr 1994 fand unter Federführung der Schützengilde Haltern ein Oktober­fest aller Halterner Schützenvereine statt. Die einzelnen Vereine waren aufgeru­fen, Vertreter in das Organisationskomitee zu entsenden.Hans-Jürgen wurde als Vertreter der Hullerner Schützen in dieses Komitee entsandt. Da er hei diesen Sitzungen die Meinung der Hullemer Schützen mit dem nötigen Nachdruck vertrat, musste er auch in den Folgejahren diese Aufgabe wahrnehmen. Bei der Einweihung des renovierten Ehrenmals im Mai 2000 zeigte Hans-Jürgen, dass er auch eine soziale Ader hat. Er stellte zur Bereicherung der Ein­weihungsveranstaltung seinen Steverexpress kostenlos zur Verfügung, um Kin­der durch Hullem zu kutschieren. Damit bereitete er den Kindern eine Freude und der Schützenkasse über den Fahrpreis eine Einnahme zur Deckung der Kos­ten für die Einweihungsfeier. Hans-Jürgen wuchs mit seinen Aufgaben und demzufolge strebte er nach Höherem. Was ist noch höher zu bewerten als die Vorstandsarbeit, natürlich die Königswürde. So meldeten sich auf seine Intervention hin 2002 folgende vier Königsanwärter zum Königsschießen an: Hans-Jürgen Niehues, Gerd Filipowiak, Ludger Brathe und Rainer Nottenkamper. Die Vier haben hart und fair bis zum Schluss gekämpft, wobei Gerd Filipowiak den Wettkampf letztlich für sich entschied. Zur Königin nahm er sich Hans-Jürgens Frau Antje. Damit verpasste Hans-Jürgen zwar knapp die Königswürde, aber Insider hatten den Eindruck, dass er mit der Prinzenrolle sehr gut leben konnte. Hullemer behaupten häufig, dass es sich am „losen Ende" ganz angenehm leben lässt. Neben den Repräsentationspflichten als Prinz war Hans-Jürgen in seiner Rolle als Beisitzer mitverantwortlich für die Organisation der Maiganges und des Kaiserschießens. Hierbei zeigte er eine „klare Kante" gegenüber widersprüchlichen Meinungen und standhaftes Durchsetzungsvermögen. Vom Vereinsvorsitzenden erhielt er anerkennend die Bezeichnung „Event"-Manager und wurde schwer­punktmäßig auch in seiner weiteren Vorstandszeit so eingesetzt. Zu einer ständigen Einrichtung wurden die von Hans-Jürgen arrangierten Plan­wagentouren. Es wäre unzumutbar gewesen, die Vorstandssitzungen in Hans-Jürgens guter Stube abzuhalten, denn Verkehrsmittel hätten danach nicht mehr zum Einsatz kommen dürfen. Diese noch zu nutzen, wäre nach einer so anstrengenden Vorstandsitzung unverantwortlich gewesen. Aus der Not verlegte Jürgen die Vorstandssitzung komplett auf den Planwagen. Das ging auch einige Male gut. Doch schon bald zeigten sich Abnutzungserscheinungen. Die direkte Präsenz von alkoholischen Getränken und gutem Essen verleiteten doch zu exzessiven Versammlungsverläufen. Dem sich anbahnendem Chaos setzte der Vorsitzende ein Ende. In der Folgezeit fand alljährlich eine Planwagentour ohne Vorstandsversammlung statt. Es wurde die Kameradschaft gepflegt und bei gepflegten Getränken und leckerem Essen ein schöner Abend genossen. Selbst dabei kam es gegen Ende der Fahrt zu Problemen. Einige Mitglieder verpassten den Ausstieg und andere hätten für den restlichen Heimweg auch gut einen Blindenhund gebrauchen können. Auf diesen Touren haben wir immer viel Spaß gehabt. Lieber Hans-Jürgen, nach all den beschriebenen schönen Jahren im Vorstand hat dich ZUIII Ende deiner aktiven Vorstandsarbeit 2016 eine schwere und schmerzhafte Krankheit weit zurück geworfen. Ein Grund mehr, jetzt kürzer zu treten. Du bist jetzt Vereinsrentner und in deinem Job scheinst du auch langsam auf einen Ruhestand hinzusteuern. Der Heimat- und Schützenverein ist dir zu großem Dank verpflichtet. Wir wünschen dir noch viele schöne Jahre bei bester Gesundheit und hoffen, noch etliche Schützenfeste gemeinsam mit dir feiern zu können.

Der Laudator war Willi Plogmaker ( Ehrenvorstandsmitglied ). Der Anlass der Laudatio war die Amtsniederlegung aus gesundheitlichen Gründen als Beisitzer des Heimat- und Schützenvereins Hullern am 26.11.2017 anläßlich der Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen.

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