Oestersötebier (Satire)

logo oesterstebiertransDas ist unglaublich. Da hab ich gehört, das Hausbesitzer in Haltern ihren Mietern den Zugang zur Glasfaser verweigern mit dem Argument das sie das nicht brauchen, das was sie haben reicht aus. Dabei brauchen diese Hausbesitzer nichts anderes zu tun als eine Unterschrift auf einer Willenserklärung abzugeben, das sie damit einverstanden sind das Glasfaserkabel ins Haus verlegt wird. Diese Willenserklärung dem Glasfaserantrag des Mieters beigefügt und schon kommt die Glasfaser kostenlos ins Haus. Es kostet nichts weiter als diese Unterschrift. Der Antrag auf einen Glasfaseranschluss kommt ja von dem Mieter. Der Mieter geht einen 2Jahresvertrag ein und nicht der Vermieter. Der Mieter sorgt dafür das dieses Haus für die Zukunft bereit ist. Ich frage mich immer wieder, warum diese Menschen sich nicht mal bewegen und sich informieren in dem Servicepunkt in Haltern am See Rochfordstraße 1. Dort sitzen nette Menschen, die gerne ihr Wissen weiter geben, kostenlos.Hatten wir nicht Landtagswahlen. Hatten nicht alle Parteien irgendwie sich für die Zukunft ausgesprochen, egal welche Zukunft gemeint ist. Es kann doch nur vorwärts gehen, denn das Stehen bleiben an dem Punkt wo man sich befindet ist einem Rückschritt gleichzusetzen.
Ich bin ein Halterner und ich bin für die Zukunft, auch wenn sie manchmal energetische Auswüchse bringt.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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logo oesterstebiertransDem Fortschritt immer hinterherrennen, bringt mich auch nicht weiter. Eines Tages standen an den Straßenrändern solche Bauzäune im Dreieck und ich dachte mir so, ob denn schon wieder Wahlen sind, aber die sind doch erst nächstes Jahr. Einige Tage später hingen an diesen Bauzäune Plakatbanner in blau, die einem den Weg in die Zukunft deutlich machten. Unten rechts in der Ecke ein Logo „ Deutsche Glasfaser“. So dachte ich mir, tolle Werbekampagne. Und dann fand ich im Postkasten auch in blau gehaltene Papiere. Ich wurde neugierig. Glasfaser war der Begriff der mich elektrisierte, da wir ja nach einem fast 10-jährigen Kampf mit der Telekom zumindest geschafft hatten, auch mit Steuergelder, eine Glasfaserleitung in unseren Ort zu bekommen. Diese Leitung ist aber nur eine Zubringerleitung, der Ort selber wird weiterhin mit Kupfer versorgt. Das bedeutet, dass die Leistung in Abhängigkeit der Nutzung steht, denn Kupfer ist nun mal dichter als Glas. Durch Kupfer quälen sich die Elektronen und durch das Glas bewegen sie sich in Lichtgeschwindigkeit und das auch bei einer Nutzung bis fast ins Unendliche. Es war schon eine Steigerung durch den Anschluss ans DSL bzw. VDSL. Aber wie das so ist im Leben. Schon flattern einige Jahre später von der Telekom Briefe ins Haus mit dem Hinweis das die Telefone und Internetverträge aufgekündigt werden und man entscheiden muss einen neuen erweiterten Vertrag mit der Telekom abzuschließen, der u.a. auch das Telefonieren über das Internet ausschließlich vorsieht. Voice over IP nennt sich das. Und was passiert. Die Leistung der Leitungen gehen rapide wieder in den Keller da alle nun die gleiche Leitung benutzen das Internet nutzen zum Surfen, Fernsehen und zum Telefonieren. Und das alles durch diese mittlerweile veralteten Kupferleitungen. Nun sitzt man wieder vor seinem Rechner und trinkt gespannt seine Tasse Kaffee und wartet darauf das sich die Seiten wieder öffnen. Oder auch das anschauen von Videos geht nicht mehr immer ohne ruckeln und das Fernsehschauen über das Internet nur zu bestimmten Tageszeiten. Der einstige Fortschritt wurde zum Rückschritt. Aber nun leuchtet ein blaues Licht am digitalen Horizont. Es soll die Glasfaser das Kupfer ersetzen und zwar bis ins Haus. Die Daten werden nicht mehr ausgebremst, sie werden uns ohne Verlust der Serverleistungen erreichen. Mein Interesse zum Glasfaseranschluss wurde noch verstärkt als dann auch noch ein Brief vom Bürgermeister kam in dem er klar legte das dieses Angebot der „Deutschen Glasfaser“ vollkommen in Ordnung ist und die Stadt dieses Projekt unterstützen wird. Aber dennoch gibt es leider noch einige Bürger die diese Entwicklung ignorieren mit der Aussage: „Brauch ich nicht, es reicht mir, dass was ich habe!“ Da kann nur drauf geantwortet werden: „Das was du hast, bleibt aber nicht!“. „Nimm das Geschenk an, der kostenlosen Anbindung an das Glasfasernetz, denn nach der Erschließung wird es wesentlich teurer!“ 40 % der Haushalte müssen bis zum 10. Dezember einen Antrag, Willenserklärung, unterschreiben damit der Ausbau beginnen kann. Sollten diese 40 % nicht erreicht werden, fallen so manche Ausbaubezirke wieder zurück in die digitale Steinzeit. Es ist auch ein Gemeinschaftsprojekt. Zum fast gleichen Preis, nur das die monatliche Rechnung von einem anderen Anbieter kommt, bekommt man mehr zukunftssichere Leistung. Es lohnt sich in diesem Fall auch an die Gemeinschaft zu denken. Übrigens, auch die Immobilie gewinnt an Wert. Es werden heute schon, dort wo Glasfaser gelegt wurde, mit dem Glasfaseranschluss geworben. Wo keine Glasfaser ist, gibt es auch wieder Leerstände von Wohnungen. Das Internet wird immer wichtiger, nicht wegen facebook, nein. Es wird über das Internet gelernt, eingekauft, Geldgeschäfte getätigt, Mit den Verwaltungen Formulare ausgetauscht, die Steuererklärung gemacht usw. Am besten ist es nicht am Bahnsteig stehen bleiben, wenn der Glasfaserzug einfährt.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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logo oesterstebiertransDa liegt er nun, der "glückliche Hundehaufen". Er hat es endlich geschafft, sein Wirt der Border Colli, das was raus muss, auch raus zu lassen. Sein Frauchen hatte ja rechtzeitig erkannt, dass er, der Border Colli, unbedingt der Natur freien Lauf zu lassen. Er war so erzogen worden, laut zu geben, wenn er muss. Müssen heißt für den Hund, raus auf die Straße und sich dort "lösen". So wird dieser Vorgang in gut erzogener Umgebung bezeichnet. Das Frauchen hat ihn, nennen wir ihn Charly, als Welpe, das sind die 8 Wochen alten Hunde, bekommen. Frauchen hatte sich große Mühe gegeben Charly stubenrein zu bekommen. Stubenrein heißt, das Charly nicht in der Wohnung seine Geschäfte erledigt, Geschäfte, so wird das in gut erzogenen Hundehalterkreisen genannt, wenn Hund Pippi und Aa macht. Der kleine Hund wurde also erzogen, laut zu geben. Laut geben heißt, zur Tür rennen und leise Bellen, damit Frauchen weiß, das Hundchen muss. Von nun an verlässt Charly mit Frauchen an der Leine die Wohnung um außerhalb der selbigen seinem dringenden Bedürfnis nachzukommen. Die Wohnung bleibt sauber und die Geschäfte liegen auf den Bürgersteigen, Straßen und Grünanlagen. Die Hunde haben nun mal keine Toiletten in denen die Geschäfte ordnungsgemäß durch eine Wasserspülung in die Kanalisation gespült werden. Das aber erledigt ein guterzogenes Frauchen. Entweder hat Frauchen ein entsprechendes Behältnis mitgenommen oder bedient sich an den kostenlosen Plastiktüten die von der Stadtverwaltung an aufgestellten Tütenspender gezogen werden können. Mit der Hilfe dieser Plastiktüten kann der Hundekot aufgenommen werden und in dem nächsten Abfalleimer entsorgt werden. Die öffentlichen Flächen bleiben sauber und die Gefahr das Frauchen beim nächsten Spaziergang ihre teureren Schuhe aus ihrer Schuhsammlung durch breittreten eines Hundehaufen beschmutz werden. Auch den Kindern wird die Neugierde genommen einen so harmlos daliegendes Häufchen von Hundekot mit seinen Fingerchen zu untersuchen. Übrigens beim nächsten Einkauf der Hundemenüs daran denken auch eine Zehnerpackung Hundekotentsorgungstüten mit kaufen, denn das was vorne in den Hund reinkommt, kommt garantiert auch hinten wieder raus. Es könnte ja sein das die Tüten an den Tütenspendern ausgegangen sind.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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logo oesterstebiertransMit der neuerlichen Rentenerhöhung, sowie auch schon in der vorhergegangenen Rentenerhöhung, holt sich Schäuble, da er ja gar nicht so richtig damit einverstanden war, über die Steuer alles wieder zum größten Teil zurück. Mehr als 160.000 Rentner werden dieses Jahr zusätzlich zum Finanzamt gebeten und überschreiten den steuerlichen Grundfreibetrag von 8652 Euro. Als die Rentensteuer im Jahr 2005 das erste mal erhoben wurde, gab es schon mal einen Aufschrei, da niemand verstehen konnte das für die Gelder der Rente, die ja schon mal versteuert waren, nochmal steuerpflichtig wurden. Also eine Doppelversteuerung. Da werden große Teile der soziale Mittel (Rente) vom Fiskus wieder zurückgeholt, da mit der Rentner bloß kein Vermögen im Alter aufbauen kann, wenn er überhaupt dazu in der Lage ist. Der steuerliche Grundfreibetrag, herunter gerechnet auf einen Monat beträgt 721 Euro. Das nennt sich Armutsrente, denn davon kann keine Miete, kein Liter Milch, kein Brötchen und keine Butter bezahlt werden, aber dafür gibt es ja Suppenküchen und die Tafeln. Dafür haben die Rentner bis zu 50 Jahre im Beruf gestanden, der Gemeinschaft zu Wohlstand verholfen und gehofft in der kurzen Zeitspanne die noch übrig bleibt bis zum Tode noch einigermaßen zufrieden zu Leben und sich eventuell den einen oder anderen Luxus zu erlauben. Der Rentner hat keine Stimme, der Rentner kann sich nur ducken, still halten, sonst bekommt er zu hören:" He Alter, halt die Klappe, du hast nichts mehr zu melden!"

Wenn wenigstens bei den Rentenerhöhungen auch der Grundfreibetrag mit erhöht werden würde, sähe das ja gar nicht so schlimm aus und es kämen keine 4,4 Millionen steuerpflichtige Ruheständler zusammen. Da gibt es immer noch den Rentenausweis. Dieser Ausweis wurde damals mit eingeführt um zu bestimmten Anlässe dem Rentner nach Vorlage dieses Ausweises kleine Vorteile und Ermäßigungen einzuräumen. Auch dieses findet kaum noch statt. Immer häufiger finden sich auf Preislisten der Hinweis "Keine Ermäßigungen". Übrigens, da gibt es ja auch noch die Idee das Senioren ab eines bestimmten Alters ihren Führerschein abgeben sollen. Diese Bemühungen erübrigen sich, da der Senior sich mit seiner immer weniger werdenden Rente ein Auto nicht mehr leisten kann. Seine Mobilität wird immer mehr eingeschränkt, aber das ist ein anderes Thema. Wenn diese 4,4 Millionen Ruheständler sich mal zu einer lauten Stimme erheben würden, dann würden in Bonn bei den Ministerien und beim Kanzleramt die Rollläden heruntergelassen und das Licht ausgemacht. Aber viele dieser 4.4 Millionen Ruheständler sind mittlerweile so schwach das sie nicht aufschreien können.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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logo oesterstebiertransIst es nicht so das Osterzeit auch Schokoladenzeit ist? Stimmt! Mengen an Schokoladenhasen in allen Größen oder auch Schokoladeneier in allen Größen sind in den Geschäften zu finden. Aber ist auch das was drin ist auch gesund? Abgesehen von dem Zucker sind auch Mineralöle in dieser Schokolade bei einigen Herstellern zu finden. Sicher die Hersteller sagen das sie nicht wissentlich diese Öle in die Schokolade praktizieren, da die Öle nicht zur Herstellung der Schokolade gehören. Stimmt auch. Die Mineralöle kommen aus der Verpackung, schon auf dem Transport in den Jutesäcken die mit Ölen präpariert sind. Durch Autoabgase und auch durch Druckerschwärze. Ist nicht diese Schokolade auch ein Lebensmittel und müsste dann nicht größerer Wert auf die Reinheit gelegt werden, wie z.B. bei dem Reinheitsgebot von Bier. Der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie betont, dass die aktuell getesteten Osterhasen dem strengen Lebensmittelrecht entsprechen und unbedenklich gegessen werden können. Was soll er auch anderes sagen, als Vertreter der Schokoladenindustrie. Erwiesenermaßen sind aber diese Mineralöle zwar gering enthalten, aber sie haben die Angewohnheit sich in dem menschlichen Körper anzureichern und festzusetzen und dadurch Krebs erzeugen können. Da kommt über die Jahre einiges zusammen und das bestimmt erst recht bei Kindern. Meiner Meinung nach sind schon Spuren dieser Öle unverantwortlich auch wenn Ministerien sich auf ihre Gesetzgebung zurückziehen. Für mich bedeutet das, keine Osterhasen zumindest nicht von diesen Firmen die bei den Test entsprechend so abgeschnitten haben, das sie als gefährlich eingestuft wurden zu kaufen, zu essen oder auch meinen Enkeln zu schenken. Ich fühle mich verantwortlich für das Wohl meiner Kinder und Enkel, auch wenn die Industrie dies nicht als notwendig erachtet.
In alter Freundschaft, euer Oestersötebier

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