Kindergarten Aktuell

kindergartenlogoGemeinschaft erleben, Verantwortung für die Umwelt erlernen oder die eigenen Stärken entdecken – in der Kita wird der Grundstein hierfür gelegt. Daher fördern wir in diesem Jahr Kitas mit insgesamt 100.000 Euro. Das Sparda-Leuchtfeuer ist ein Förderwettbewerb mit Publikumsbeteiligung. Das heißt, jeder kann kostenlos mitentscheiden, welche 15 Kitas mit einem Publikumspreis zwischen 5.000 und 500 Euro gefördert werden. Darüber hinaus werden unabhängig vom Ergebnis der Publikumswahl 25 Kitas mit einem Förderpreis über je 3.000 Euro bedacht. Diese Förderpreise werden zu einem Teil von einer fachkundigen Jury und zu einem anderen Teil von unseren 16 Filialen vergeben, die jeweils eine Kita in ihrer Region fördern. Die Mitglieder der Jury werden in Kürze bekanntgegeben. Vom 09. Mai um 8 Uhr bis zum 30. Mai um 10 Uhr kann online abgestimmt werden, welche 15 Kitas ins Finale einziehen. Jeder Besucher kann dabei täglich für seinen Favoriten abstimmen. Die Abstimmung ist kostenlos und erfordert keine Angabe persönlicher Daten.Hier geht es zur Abstimmung

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DSC00192Zur aktuellen Lage der Kindertagesbetreuung bezog Bürgermeister Bodo Klimpel im Ausschuss für Generationen und Soziales deutlich Stellung, als er zunächst auf die AGS-Sitzung vom 7. Februar 2017 einging. Denn dort hatte die das SPD-Ratsmitglied Annegret  Feldmann der Verwaltung eine zurückhaltende und nicht lösungsorientierte Planung vorgeworfen. Außerdem hat sie die große Zahl fehlender Betreuungsplätze kritisiert, die durch Tagespflege nicht aufzufangen sei. Dazu Klimpel: „Ich habe bereits in der Sitzung dazu gesagt, dass ich dem Vorwurf einer fehlerhaften Planung für die Vergangenheit energisch widerspreche. Dabei bleibe ich. Wir haben es nämlich mit einer komplexen Thematik zu tun, die weit über die Frage nach Betreuungsplätzen hinausgeht.“ Der Bürgermeister verhehlte nicht, dass es Probleme gibt, die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu decken. „Es stimmt auch, dass die Zahlen das Maß dessen, was wir an Nachfrage erwartet haben, übersteigen. Das haben wir mehrfach deutlich in diesem Ausschuss so gesagt und auch die Gründe hierfür genannt. Daraus zu dem Schluss zu kommen, dass wir das Thema Kindertagesbetreuung vernachlässigt haben, ist falsch.“Denn die Verwaltung hatte mit den Bedarfen gerechnet, die Bund und Länder 2007 als auskömmlich prognostiziert haben. Das waren die viel zitierten 35 Prozent. Dieses Ziel hat Haltern am See aktuell deutlich übertroffen: Auf Grundlage der dem Kindergartenbedarfsplan 2017/2018 zugrunde gelegten Daten können für etwa 40 Prozent der Kinder von 0-3 und sogar für fast 60 Prozent der Kinder mit Rechtsanspruch, also von 1-3 Jahre, einen Betreuungsplatz in einer Kita oder in Tagespflege angeboten werden. Klimpel ergänzt: „Das bedeutet nicht, dass wir uns entspannt zurücklehnen können. Der Rechtsanspruch gilt für jedes Kind, das einen Betreuungsplatz beantragt. Und das sind im Extremfall nicht 35, sondern 100 Prozent! Davon hat damals, als die Gesetze beschlossen wurden, natürlich niemand gesprochen.“ Für den Bürgermeister ist auch klar, dass der U 3-Ausbau deutlich zu Lasten der Ü 3-Plätze erfolgt ist. Das bedeutet, dass dann, wenn eine Gruppenform III, die 25 Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintritt umfasst, in eine Gruppenform II (10 Kinder unter drei) umgewandelt wird, 15 Plätze wegfallen. Dies ist mehrfach so geschehen, und zwar aus folgenden Gründen: Die Prognosen bei der Bevölkerungsentwicklung waren über eine lange Zeit so, dass wir alle von einem Geburtenrückgang ausgehen mussten. Es gab sogar vor Jahren die Überlegung, wo und wann die ersten Gruppen oder sogar ganze Einrichtungen geschlossen werden müssten. Deshalb war es sinnvoll, den Bestand der Kindertagesbetreuung auch durch die Umwandlung von Gruppen zu sichern, um den Rechtsanspruch U 3 zum 1.08.2013 zu erfüllen. Das war nicht nur in Haltern der Fall, sondern in vielen Städten ebenso. Außerdem hat sich die Bevölkerungsentwicklung in Haltern am See deutlich anders entwickelt als vorhergesagt. Als sich abzeichnete, dass die Entwicklung gegenläufig zu den Prognosen verlief, hat die Verwaltung nach Lösungen gesucht. Dazu gehören die Errichtung der Juniorkita in Sythen, der Bau des Kindergartens an der Martin-Luther-Schule, die befristete Einrichtung von Zusatzgruppen in drei kirchlichen Kindergärten sowie die deutliche Ausweitung der Kindertagespflege, was insgesamt zu mehr als 200 neuen Betreuungsplätzen geführt hat. Aktuell wird bereits der Bau einer weiteren Einrichtung vorbereitet. Deshalb, so der Bürgermeister, ist die Aussage falsch, die Verwaltung hätte das Thema Kindertagesbetreuung in der Vergangenheit fahrlässig behandelt und es vernachlässigt. „Ich kann mich auch an keine Anträge Ihrer Fraktion aus den vergangenen Jahren erinnern, in denen der Bau neuer Kindergärten gefordert wurde. Erst recht ist mir kein entsprechendes sozialdemokratisches Finanzierungskonzept bekannt. Schauen Sie sich um, dann stellen Sie fest, dass auch rund um uns herum neue Kindergärten gebaut werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so viele Städte kollektiv versagt und ihren Job nicht gemacht haben. Da sollten wir schon sachlich bleiben.“Bodo Klimpel erinnerte auch an den Stärkungspakt und an das Problem, die vielfältigen Notwendigkeiten mit den finanziellen Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen. „Denn es gibt den Rechtsanspruch auf eine Kindertagesbetreuung; es gibt aber auch das Stärkungspaktgesetz, das der Verwirklichung dieses Rechtsanspruchs Grenzen setzt. In dieser Gemengelage müssen wir verantwortungsbewusst und seriös agieren. Wenn Frau Feldmann daraus den Schluss zieht, wir würden unsere Aufgaben vernachlässigen, ist das eine sehr einseitige Betrachtung.“Einstimmig entschied der Ausschuss, im katholischen Kindergarten Hullern ab Sommer 2017 für den Zeitraum von zwei Jahren 20 neue Kitaplätze für Ü-3-Kinder einzurichten. Die Kosten in Höhe von bis zu 40.000 Euro sowie die Betriebskosten übernimmt die Stadt.

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Meine Zeit im Kindergarten ist vorbei. Loslassen und neue Pfade betreten - das ist oft nicht einfach, und doch gibt es immer wieder Veränderungen in einem Menschenleben. So geht es auch mir. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge freue ich mich auf den baldigen Ruhestand. Dabei blicke ich gerne auf über 42 Berufsjahre in St. Marien und in St. Andreas zurück. Es war eine schöne Zeit, in der ich immer wieder große Wertschätzung spüren durfte. Bei all meinen Arbeitgebern, besonders bei den verantwortlichen Kirchenvorstandsmitgliedern des Kindergartens St. Andreas bedanke ich mich für das große Vertrauen, das mir während meiner Leitungstätigkeit entgegengebracht wurde. Die vielen Herausforderungen und die stetige Weiterentwicklung im Kindergarten nahm ich gerne an. Ich bin überzeugt, dass mir dies nur gelingen konnte, weil engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen mir zur Seite standen. Für ihre hohe Zuverlässigkeit, große Unterstützung und unermüdlichen Einsatz bedanke ich mich ganz herzlich. Heute kann ich sagen, dass mein Beruf für mich Berufung geworden ist und das Wohl der Kinder immer im Mittelpunkt stand. Das Lachen, die Wissbegierde und das Vertrauen der Kinder waren immer Motivation und Bestätigung, jeden Tag meines Berufsalltags mit Freude zu meistern. Den Eltern, die ich während meiner Dienstzeit kennen gelernt habe, danke ich für das Vertrauen, dass ich ihre Kinder ein Stück des Weges begleiten durfte. Zu guter Letzt möchte ich mich bei den Vereinen, Gremien und sonstigen Gruppen im Ort Hullern für die gute Zusammenarbeit bedanken. Die gegenseitige Unterstützung und Mithilfe haben den Kindergarten mit nach vorne getragen. Mit Freude und Neugier gehe ich nun zum Ende des Jahres einen neuen Weg und hoffe, dabei noch viele glückliche Jahre mit meiner Familie und meinen Hobbys erleben zu dürfen. Ich denke gern an meine Zeit im Kindergarten zurück. Quelle: Pfarrbrief St.Sixtus

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